Auch André Eminger in Themar dabei

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(c) Jan Nowak

von NSU-Watch

Am vergangenen Samstag (15.07.2017) fand im thüringischen das -Musikfestival „Rock gegen Überfremdung“ statt. Über 6.000 Neonazis aus den in Deutschland und Europaweit bedeutendsten Strukturen und Parteien kamen zusammen, um Nazibands zu feiern. Mitten unter diesem ‚Who-is-Who der‘ Szene befand sich auch André , der in München wegen der mutmaßlichen Unterstützung des NSU vor Gericht sitzt.

Ein solches Konzert sei nicht als Musikverbreitung zu sehen, so die Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss (LINKE), die das Konzert beobachtete: „Das ist Ideologieverbreitung und diese enthält auch die Ideologie des NSU. Konzerte wie diese bieten niedrigschwellig die Möglichkeit, sich zu vernetzen, Ideologie weiterzutragen und einen Austausch für mögliche künftige Aktionen.“
Dass die Taten des NSU in dieser Szene eher auf Unterstützung und nicht auf Ablehnung stoßen, sei auch daran zu sehen, dass T-Shirts der -Solidaritäts-Kampagne „Freiheit für Wolle“ nicht nur zahlreich getragen wurden, sondern auch vor Ort zu erwerben waren. Auch der verbotene Schriftzug von Blood & Honour, einer der NSU-Unterstützungsszenen, wurde unverhohlen gezeigt. Matthias , zu finden auf dersog.  Garagenliste des , trat als Redner auf.