Protokoll 111. Verhandlungstag – 8. Mai 2014

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Die Verhandlung beginnt um 9.47 Uhr. Gleich zu Beginn verlangt Rechtsanwalt Heer das Wort, der Vorsitzende Richter Götzl will jedoch erst die Präsenz feststellen. Heer teilt anschließend mit, Beate Zschäpe leide nach wie vor an „Übelkeit, Bauchschmerzen und Kopfschmerzen“.  Das habe sie Justizbeamten gegenüber geäußert. Es habe keine ärztliche Untersuchung gegeben, ihr sei gesagt worden, sie müsse an der Verhandlung teilnehmen, „komme was wolle“. Seine Mandantin habe sich nur ins Gerichtsgebäude bringen lassen, „um unmittelbaren Zwang zur Verbringung zu vermeiden“.

Götzl unterbricht die Hauptverhandlung für eine ärztliche Untersuchung bis um 11.00 Uhr. Die Pause wird um eine weitere Stunde verlängert. Um 12.15 Uhr wendet sich Götzl wieder an die Verfahrensbeteiligten und sagt: „Wir werden die Hauptverhandlung heute nicht fortsetzen. Uns liegt die Stellungnahme von Dr. Oefele vor und danach können wir die Hauptverhandlung nicht fortsetzen. Am Montag, 19.5. um 9.30 Uhr wird fortgesetzt.“

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